PROPOLIS

Propolis ist eine Sammlung harziger, wachsartiger, balsamischer, klebriger Stoffe, welche die Bienen von bestimmten Bäumen, deren Triebe und Wunden sammeln, mit ihrem Drüsensekret verarbeiten und so verwenden. Die meisten bei uns vorkommenden Bäume sind Tannen, Pappeln, Weiden, Kastanien, Eichen, Steinobstbäume usw.

Die Hauptanwendungsmöglichkeiten der Propolis sind:

 

1. als natürliches Antibiotikum
2. als Betäubungsmittel
3. als Wundmittel

 

Zusätzlich hat sie noch entzündungshemmende und immunisierende Wirkung. Die Propolis hatte in der Volksheilkunde immer einen Platz gehabt, aber Erfahrungen kamen nicht an die Öffentlichkeit, da die Rezepte stets geheim gehalten wurden.

In jüngster Zeit beschäftigte man sich in vielen wissenschaftlichen Instituten mit der Aufklärung ihrer chemischen Zusammensetzung und mit der Untersuchung ihrer Wirkung. Die erfolgreichsten Wirkungen fand man bei den entzündungshervorrufenden Beschwerden wie Magen – Darmkatarrh, Halsentzündungen, Rachenkatarrh, Zahnfleischschwund und rheumatischen Schmerzen. Bei virusbedingten Magenbeschwerden, Pilzbeschwerden in der Mundhöhle, Abszessen, Fußpilz und Hornhaut ist die Wirkung sehr gut.
Täglich ca. 8 bis 10 Tropfen auf einen Würfelzucker, in den Tee, in warmes Wasser oder direkt in den Mund tropfen lassen, so erzielen Sie eine außergewöhnliche, vorbeugende Wirkung gegen Husten, Schnupfen und a. Infektionskrankheiten!!

  • Bei allen intermedizinischen Entzündungskrankheiten, welche Fieber verursachen. 3 mal tägl. 10 Tropfen.
  • Beim Klimakterium der Frauen ein Jahr lang vor dem erwartenden Übergang 1 mal tägl. 20 bis 30 Tropfen.
  • Bei Prostata – Entzündungen ein bewährtes Mittel, davon 1 mal tägl. 30 Tropfen.
  • Bei hohem Blutdruck 1 mal tägl. 20 Tropfen bis zur Regulierung.
  • Bei Nieren- und Leberentzündungen 2 mal tägl. 40 Tropfen in 100 ml Wasser. Jeden 2. Tag aussetzen bis es eine Wirkung zeigt.
  • Bei Angina oder Katarrh sowie bei Halsentzündungen, bei Erkältungen um Folgeerkrankungen vorzubeugen, tägl. 30 bis 40 Tropfen in 200 ml Wasser trinken und tägl. gurgeln.
  • Bei Magen- und Darmgeschwür in 100 ml warmer Milch 40 Tropfen nüchtern trinken.
  • Bei Hühneraugen und Hornhaut einen in die Tinktur getauchten Wattebauch auflegen. Mehrmals wiederholen, tagsüber Propolissalbe auflegen.
  • Bei Hauteffekten, welche Alkohol vertragen, reiben wir die erkrankte Stelle mit Tinktur ein. Die schadhaften Stellen verschwinden oft schnell.
  • In den anderen Fällen verwende man die Propolissalbe. Bei Fußpilz zwischen den Zehen betupfen wir die befallene Stelle mit Tinktur oder Propolissalbe. Bei Zahnschmerzen einen kleinen Wattebausch in die Tinktur tauchen und auf die schmerzende Stelle geben. Die Tinktur sowie auch die Salbe ist auch bei allen nicht heilenden Wunden gut geeignet.
  • Bei Brandwunden die Propolissalbe auftragen. Diese ist sofort schmerzlindernd und die Wunde verheilt rasch.
  • Bei Magenschmerzen 100 ml warmes Wasser, in welches 40 bis 50 Tropfen Tinktur kommen, trinken. Die Schmerzen vergehen schnell.
  • Die Lösung wirkt auch gegen Darmparasiten sehr gut. Sollte jemand gegen Propolis allergisch sein, so wäre die Einnahme der Tinktur zu unterlassen.

PROPOLIS – BIENENKITTHARZ

Schon in früheren Zeiten erkannte man den hohen Wert bestimmter Baumharze, und es wurden daraus auch wertvolle Salben bereitet, die, mit körpereigenen Balsamen angereichert, einen noch höheren Wert haben und daher besonders gesundheitsfördernd wirken.
Propolis – das Wort kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Wächter vor der Stadt“, heißt sinngemäß die Krankheit muss vor der Stadt bleiben – ist seit dem Altertum als wichtiges Mittel bekannt. Die Bienen holen sich das Harz von Fichten, Lärchen, Tannen, Schwarzkiefern, Zirbelbäumen, Erlen und anderen harzhaltigen Bäumen und Sträuchern. Sie tragen das Harz mit den Hinterbeinen (wie den Blütenpollen) ein und verkitten damit Ritzen und Fugen in ihrer Wohnung, um sich für den Winter gegen Zugluft und Kälte zu schützen. Nicht zuletzt überziehen sie aus Gründen der Desinfektion und Gesunderhaltung des Volkes ihre gesamte Wohnung mit einem hauchdünnen Propolisfilm. Dabei verarbeiten sie dieses Harz durch Zugaben aus ihrem Organismus.

Das erst ist „Propolis“. Inzwischen wird es auch von Ärzten als hochwirksames, natürliches Antibiotikum anerkannt. Zahlreiche chemische Analysen in den Labors haben ergeben, dass Propolis etwa 60 verschiedene Wirkstoffe und Spurenelemente beinhaltet, von denen ich hier nur einige erwähnen möchte und wovon einige nachweisbar bleibende Wirkung haben. Die Gruppe der Flavonoide, verschiedene organische Säuren (Zimt-, Coffein-, Benzoesäure usw.), Vanillin, Vanadin und Vanadium, Spurenelemente sowie ätherische Öle, Balsame und hochwertige Wachsbestandteile. In jüngster Zeit beginnt sich auch die moderne Medizin immer mehr für dieses „Propolis“ zu interessieren. So bestätigt auch Prim. Dr. med. Osama Hamid vom Rudolfiner – Krankenhaus in Wien, dass „die antibiotische und antivirale Wirkung von Propolis wissenschaftlich belegt und gesichert ist.“
In dem von ihm geleiteten Krankenhaus wurden mit Propolissalbe beeindruckende Behandlungserfolge erzielt, selbst in Fällen, wo andere Mittel versagten. Propolis als Salbe oder Tinktur ist eine willkommene Ergänzung zu den klassischen Behandlungsmethoden (Neue Illustrierte Wochenschau, Nr. 23/9, Juni 1985).

Die Anwendung von Propolis:

Propolislösung (bzw. -tinktur) kann äußerlich – bei verschiedenen Angelegenheiten aber auch eingenommen – angewandt werden. Bei äußerer Anwendung wurden mit der Propolis-Creme sehr gute Erfolge erzielt, bei allen Hautleiden, allen eiternden alten Wunden, auch dort, wo kein anderes Mittel Wirkung zeigte. So auch bei eitrigen Ekzemen, Brandwunden, Sonnenstich, Wundliegen, bei gereizter Haut, verschiedenen Arten von Akne, verschiedenen Pilzerkrankungen, Hämorrhoiden usw.

Innere Anwendung der Propolistinktur:

Propolistinktur wird zur inneren Anwendung meist in warmen Getränken eingenommen. Es kann aber auch pur oder auf einem Stückchen Brot udgl. eingenommen werden.
Der gesunde Mensch nimmt Propolis, je nach Krankheitssymptom allein und kombiniert mit anderen Mitteln ein. Propolis hat auch die Eigenschaft, die Bildung von Antikörpern direkt zu fördern. Sie hilft auch mit der Auflösung von Geschwülsten. Sie ist hochwirksam und hat im Gegensatz zu einigen pharmazeutischen Mitteln überhaupt keine Nebenwirkungen. Darüber hinaus hat Propolis noch andere gute Eigenschaften, die aber bis heute noch nicht ausreichend erforscht sind.
Laut eigenen Erfahrungen und wie auch aus vielen Berichten zu entnehmen ist, hat sich das Einnehmen von Propolis bestens bewährt bei allen Entzündungen mit Fieber, bei Darm- und Magenleiden, Geschwüren, Gastritis, Darmkatarrh, Mund- und Halsentzündungen, Angina, Husten Bronchial- und Asthmaleiden.

Propolis als Creme

Was passiert, wenn sich mitunter tausende Lebewesen auf engstem Raum bei rund 35 Grad und einer Luftfeuchtigkeit von etwa 40 Prozent tummeln? Richtig, Bakterien setzten dem bunten Treiben ein Ende und rotten das Volk kurzerhand aus. Normalerweise. Nicht so bei der Honigbiene. Da werden schädliche Erreger eliminiert, bevor sie auch nur in die Nähe einer einzigen Biene gelangen. Diese verblüffende Entdeckung wurde Mitte der 1960er Jahre gemacht, als der französische Forscher Rerny Chauvin Insekten untersuchte. Er fand keinen einzigen Keim auf der Biene – ganz im Gegensatz zu den anderen Insekten. Das bedeutet, dass Bienen vor Mikroorganismen geschützt sind. Das Rätsel war schnell gelüftet: Den Schutz erhalten die Fluginsekten durch Propolis, eine harzartige Masse, die von den Bienen selbst produziert wird.

Nachdem Propolis von chemischen Medikamenten etwas in das Abseits gedrängt wurde, erlebt es derzeit ein fulminantes Comeback. Besonders die Propolis Creme wird aufgrund ihrer Vielseitigkeit geschätzt, gelobt und gekauft.
Bienen benötigen Propolis, um ihren Bienenstock abzudichten und ihn keimfrei zu halten. Der Ursprungsstoff von Propolis ist das Harz verschiedener Baumarten. Pappel, Buche, Erle, Fichte oder Rosskastanie dienen als Anflugziele europäischer Bienen. Die Tiere sammeln das Harz dieser Bäume und bringen es in ihren Bienenstock zurück. Dort verarbeiten es andere Bienen weiter, bis es als Dichtmasse fungieren kann. Ein einziger Bienenstock schafft es pro Jahr, eine Menge von 50 bis 500 Gramm Propolis herzustellen.

Dass Propolis ein wirksames Heilmittel bei einer Vielzahl von Beschwerden ist, das ist der Menschheit seit langem bekannt. Einst berühmte Mediziner wie Aristoteles, Plinius oder auch Dioscorides nutzten Propolis, um eitrige Wunden zu versorgen, sie empfahlen es bei allerhand innerer Erkrankungen und an Stellen, wo heute Zugsalbe eingesetzt wird, kam in Propolis zu einem rühmlichen Einsatz. Kurz – Propolis galt über einen langen Zeitraum als Mittel der Wahl, auch wenn es einst noch nicht in so vielen Darreichungsformen erhältlich war, dieser Komfort ist der Neuzeit zu verdanken.

Um noch einmal ganz kurz auf frühere Zeiten zurückzukommen: Kein Arzt der Antike wusste damals, dass Propolis antibakteriell, antimikrobiell, antifungal und sogar antibiotisch wirkt. Es wirkte und das war alles, was zählte. Heute jedoch ist die Wirksamkeit bekannt und durch zahlreiche Studien wissenschaftlich belegt. Obwohl die keimfreie Biene eigentlich Beweis genug ist.

Erreger sind sehr anpassungsfähig, sie verändern sich und werden gegen bestimmte chemisch produzierte Antibiotika resistent. Nicht gegen Propolis: In all der zeitlichen Geschichte gelang es keinem Mikroorganismus, sich so zu verändern, dass Propolis ihm nichts mehr anhaben könne.

Die Haut als größtes Organ ist besonders empfindlich. Sie neigt dazu, sich zu röten, zu jucken, auszutrocknen, einzureißen oder kommt nicht gegen die Besiedelung schädlicher Mikroorganismen an. Die Haut ist zwar mit einem natürlichen Schutz ausgerüstet, doch wenn dieser Schutz mal überwunden ist, steht den krankmachenden Keimen der Weg durch die Hautschichten nach innen offen. Mit einer soliden, vernünftigen Körperpflege lassen sich viele Hauterkrankungen bereits im Vorfeld vermeiden. Und was wäre wohl besser geeignet als das von Bienen produzierte Propolis als Creme? Propolis Creme ist sogar in der Lage, hartnäckiger Neurodermitis den Kampf anzusagen.

Wirkung der Propolis Creme

Die Wirkung von Propolis als Creme basiert auf zwei Komponenten: Einerseits geht der in der Creme enthaltene Wirkstoff aktiv gegen Erreger und schädliche Keime vor, andererseits beinhaltet Creme weitere Substanzen, die der Haut wohlgesonnen sind.
Oft wird eine zarte, geschmeidige Salbe ebenfalls als Creme deklariert, dabei gibt es eindeutige Unterschiede. Während bei einer Salbe die Wirkstoffe in Fett gelöst werden, besteht eine Creme aus einer Öl-Wasser-Emulsion. Das hat gegenüber einer Salbe den Vorteil, dass der Haut neben dem Wirkstoff – in dem Fall Propolis – zusätzlich Feuchtigkeit zugeführt wird. Viele Hautprobleme resultieren aus zu trockener Haut, was in der Folge zu Rissen oder allgemein spröder Haut – bis hin zu einem Ekzem – führen kann.

Propolis Creme wirkt präventiv, indem sie die Haut optimal versorgt. Das von Bienen hergestellte Propolis zeichnet sich neben seiner keimhemmenden Wirkung besonders durch zwei Eigenschaften aus: Es fördert die Regenartion neuer Hautzellen und es reguliert das Wachstum von neuem Gewebe. Wird Propolis Creme auf eine kleine Abschürfung aufgetragen, dringen die antibakteriellen Stoffe sofort in das verletzte Gewebe ein und aktivieren die Zellen zur Erneuerung. Allerdings nicht im Übermaß, denn Propolis verhindert ein zu starkes Zell- und Gewebewachstum, was sich deutlich bei der anschließenden Narbenbildung zeigt. Meist bleiben nach einer Verletzung dicke Narbengeflechte übrig. Diese, oft wulstigen Narben bilden sich im Laufe des ersten Jahres zurück, doch viele Patienten empfinden solche Narben als störend bis hin zu belastend.

Bei konsequenter Anwendung von Propolis Creme entwickelt sich die Haut von „innen“ heraus und das Zellwachstum wird gestoppt, sobald die Wunde mit neuer Haut verschlossen ist.

Die Anwendung von Propolis Creme

Propolis Creme wird wie eine normale Pflegecreme angewandt und sorgt bei regelmäßiger Benutzung – etwa bei Akne – für ein deutlich besseres Hautbild. Propolis Creme zieht schnell ein und hinterlässt ein angenehmes Gefühl auf der Haut.

Wann wird Propolis Creme angewandt?

Propolis Creme bei akuten Beschwerden

Propolis Creme dient bei sämtlichen Hautirritationen als wirksames Mittel. So kann sie bei einem Ekzem, Hautausschlag, Juckreiz, Akne, Pickel, Abszesse, Schuppenflechte oder Lippenherpes angewandt werden. Da sie Pilze effektiv bekämpft, eignet sie sich für einen leichten Haut- beziehungsweise Fußpilz. Da die Konzentration von Propolis in einer Salbe unterschiedlich hoch sein kann, ist bei stärker ausgeprägtem Haut- oder Fußpilz eher eine Propolis-Lösung, eventuell in Tropfen-Form angezeigt.

Propolis Creme zur Vorbeugung

Propolis Creme verdient es nicht, im hauseigenen Apothekenschrank zu stehen, bis die Haut eines Familienmitgliedes einer Behandlung bedarf. Das wäre verschenkte Heilkraft. Was wäre zur Hautpflege besser geeignet als eine Creme, die der Haut genau die Menge Fett gibt, die sie benötigt, die regulierend in das Zellwachstum eingreift, die Feuchtigkeit spendet und die aus stark beanspruchten Hautzonen zarte Pfirsichhaut macht?

Wie wird Propolis Creme dosiert?

Meist sind in Propolis Creme weitere pflanzliche Stoffe, etwa Aloe Vera oder ätherische Öle enthalten. Die Dosierung richtet sich danach, ob die Propolis Creme als Pflegeprodukt oder zu therapeutischen Zwecken eingesetzt wird. Bei einer Verwendung als reines Beauty-Produkt kann Propolis Creme wie jede andere Tages- oder Nachtcreme verwendet werden. Lediglich bei der Erstnutzung empfiehlt sich die Verträglichkeit des Naturproduktes zu testen. Einige Menschen reagieren allergisch auf Bienenprodukte und bei einer körperlichen Reaktion darf Propolis Creme nicht mehr angewandt werden. Am besten wird eine gesunde, unempfindlichere Hautstelle mit einer kleinen Menge Propolis Creme eingerieben. Zeigen sich nach 12 – 24 Stunden keinerlei Rötungen, Schwellungen oder sonstige Abnormitäten, dürfte keine Allergie vorliegen.

Bei der Verwendung als therapeutische Maßnahme kann keine allgemeingültige Aussage über die Dosierung getroffen werden. Es hängt von der Schwere der Erkrankung und von der weiteren Therapie ab. Ein weiterer Aspekt sind eventuelle Zusatzstoffe, mit der die Propolis Creme versehen ist. Der Beipackzettel gibt Aufschluss über die angebrachte Dosis.

Propolis Tropfen – Wirkung, Anwendung, Dosierung

Immer mehr Menschen entwickeln eine Abneigung gegen chemische Mittel bei kleineren gesundheitlichen Beschwerden. Glücklicherweise bietet die natürliche Apotheke eine Vielzahl von wirksamen Heilprodukten. Bei den chemischen Medikamenten ist besonders Antibiotika ist in Verruf geraten, hauptsächlich durch die häufige Verordnung in Fällen, in denen Antibiotika überhaupt nicht angezeigt ist.

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Genügend Mikroorganismen sprechen mittlerweile auf antibiotische Medikamente nicht mehr an, das sie eine Resistenz entwickelten. Genau das ist der Grund, warum alternative Heilmedikamente wie Propolis in Tropfenform zunehmend interessanter werden und in den Fokus der Forschung rücken.
So wird Propolis als das stärkste, natürliche Antibiotikum bezeichnet. Das Bienenharz verfügt über eine Vielzahl von heilenden und gesundheitsfördernden Substanzen und beinhaltet ein absolut natürliches Antibiotikum ohne bekannter schädlicher Nebenwirkungen. Das Wundermittel der kleinen Bienen ist jedoch nicht nur bei der Bekämpfung von Viren und Bakterien hilfreich, das Wirkungs- und Anwendungsgebiet von Propolis ist viel umfassender.
Honigbienen sind die eigentlichen Hersteller von Propolis, sie benötigen es als harzartiges Material, um ihren Bienenstock abzudichten und instand zu halten. Hauptsächlich besteht Propolis aus Baumharz, ätherische Öle, Wachs, Pollen und Speichel. In kleineren Mengen können auch Mineralstoffe, Eiweißbausteine, Vitamine und Zucker enthalten sein.
Im Vergleich zu den Umgebungstemperaturen herrschen in einem Bienenstock konstante Temperaturen von ca. 35 Grad, die Luftfeuchtigkeit ist auf rund 40 Prozent erhöht, darüber hinaus existiert ein reichhaltiges Angebot an Nährstoffen. Das sind ideale Grundlagen für die Vermehrung von Viren, Pilzen, Bakterien und Parasiten. Umso erstaunlicher war man Mitte der 1960er Jahre, dass auf Bienen kein einiziger Keim entdeckt werden konnte. Inzwischen konnte wissenschaftlich die wachstumshemmende Wirkung von Propolis auf schädliche Organismen nachgewiesen werden, was die „Keimfreiheit“ der Bienen erklärt.
Allerdings ist die Zusammensetzung von Propolis vom Standort des Bienenstocks, dem dort vorhandenen Pflanzenangebot, der Region und Jahreszeit abhängig ist. Diese unterschiedlichen Naturbedingungen sind auch dafür verantwortlich, dass die Farbe von Propolis nicht immer identisch ist und von dunkelbraun über gelb-braun bis grünlich schwankt.

Die Wirkung von Propolis Tropfen

Die Zusammensetzung von Propolis Tropfen hat entscheidenden Einfluss auf die Wirkung. So gibt es Proplis Tropfen auf der Basis von Wasser, von Öl oder mit verdampftem Alkohol. Letztere Variante eignet sich allerdings kaum zur Eigenherstellung, da Alkohol erst nach sehr langer Zeit verdampft ist.
Fehlender Alkohol ist kein Qualitätsmangel, denn nicht immer erfordert eine Verletzung oder sonstige Beschwerden gleich die stärkste Waffe. Bei kleineren Wunden oder zur reinen Vorbeugung reichen schwächer angesetzte Tropfen durchaus aus, um eine satte Wirkung zu erzielen.

Propolis Tropfen wirken sanft und effektiv. Es mag sein, dass eine Propolis Tinktur stärker ist, dafür können Propolis Tropfen bedenkenlos Kindern oder Haustieren verabreicht werden. Propolis Tropfen ziehen in ihrer Wirkweise eine ebenso breite Spur wie alle anderen Darreichungsformen von Propolis:

  • Sie wirken positiv auf das Immunsystem ein, sie aktivieren die Abwehrkräfte bei Bedarf und sie stimulieren die weißen Blutkörperchen (daher perfekt bei jeder typischen Erkältung).
  • Sie hemmen das Pilzwachstum, können also bei Fuß- oder Hautpilz bestens angewandt werden.
  • Sie haben eine schützende Wirkung für Haut und Schleimhaut, indem sie wie eine „Barriere“ aufpassen, dass sich keine schädlichen Mikroorganismen einnisten können.
  • Bei der täglichen Mundhygiene sorgen sie für eine Verringerung der Plaque-Bildung auf den Zahnoberflächen.
  • Bereits angesprochen wurden die entzündungshemmenden und wundheilungsförderndenEigenschaften.
  • Die wachstumshemmende Wirkung gegen Viren zeigen sich ganz ausgeprägt bei Lippenherpes.
  • Bei regelmäßiger Einnahme wird Propolis Tropfen eine antidepressive Wirkung nachgesagt.
  • In ersten Versuchen zeigte sich mit der Einnahme von Propolis ein Schutz vor freien Radikalen.
  • Die antibiotische Wirkung gegen verschiedene Arten von krankheitserregenden Bakterien, beispielsweise Salmonella enteritidis oder Staphylococcus aureus wurde bereits in Studien belegt.

Anwendung von Propolis-Tropfen

Bei entzündeter oder verletzter Haut beziehungsweise Schleimhaut kann Propolis ganz entscheidend den Heilungserfolg beeinflussen. Häufig kommt es nach Verletzungen zu bakteriellen Infektionen oder es besteht die Gefahr einer Entzündung. Propolis ist in der Lage, die Zellteilung von Bakterien zu beeinflussen.
Dies geschieht durch die Zerstörung der Zellhülle von Keimen und einem gleichzeitigen Eingriff in den Stoffwechsel. Wie inzwischen festgestellt wurde, funktioniert dieser Mechanismus von Propolis bei Viren und Pilzen in ähnlicher Form. Allerdings muss bei Viren und hier ganz besonders bei Herpes-Viren die Einschränkung gemacht werden, dass der Virus sich noch auf der Oberfläche einer Zelle befinden muss und noch nicht in die Zelle eingedrungen sein darf. Solange er sich noch auf der Oberfläche von Zellen befindet, kann er durch Propolis Tropfen zerstört werden.
Propolis ist ebenfalls in der Lage, das Immunsystem zu aktivieren und so bei Verletzungen für eine Zellerneuerung zu sorgen. Zu etwas Besonderem wird Propolis durch die Fähigkeit, das übermäßige Wachstum von Gewebe und Zellen zu hemmen. Das zeigt sich deutlich bei Wunden, denn eine übermäßige Zell- und Gewebebildung hat die berühmten „wulstigen“ Narben zur Folge. Bei der Behandlung mit Propolis bleibt genau das aus.
Darüber hinaus sollen die enthaltenen Wirkstoffe in das System der körpereigenen Entzündungsabläufe eingreifen können. Dies geschieht durch Hemmung der Bildung und Ausschüttung von Bausteinen, die für die Bildung entzündungsauslösender Hormone verantwortlich gemacht werden. In der Folge kommt es zur Rückbildung entzündlicher Reaktionen.
Durch das außergewöhnlich breite Anwendungsspektrum von Propolis kann es auch bei verschiedensten Hauterkrankungen angewendet werden. Hier sind insbesondere Furunkel, Karbunkel, Hautpilzerkrankungen und Acne vulgaris zu nennen. Auch ein Ekzem oder einfach Juckreiz kann mit Propolis Tropfen entschieden verbessert werden.
Bei Atemwegserkrankungen nimmt Propolis eine Sonderstellung ein. Der weitaus überwiegende Teil von Atemwegserkrankungen wird durch Viren verursacht. Nach einigen Tagen beginnt die Nase zu laufen, es folgen Halsschmerzen, begleiten von Kopf- und Gliederschmerzen sowie Husten. Propolis hat nachweislich eine keimhemmende Wirkung auf Viren, wirkt örtlich betäubend und antientzündlich.